In der Werkstatt

Von der Idee zur Umsetzung

Der Praxisbezug der Lehre wird über die Werkstattausbildung hergestellt. Die praktische Ausbildung in maschineller Materialbearbeitung und -synthese, System-, Schaltungs- und Bauelemententwicklung, Design, Validierung, Erprobung und Testung verläuft parallel zum theoretischen Studium der Naturwissenschaften und der Elektrotechnik und Informationstechnik unter der Maßgabe der Bewahrung der Schöpfung durch ethisches Verhalten, die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit und die Gewährleistung von Qualität & Zuverlässigkeit und formvollendetem Design.

Aus der Bachelorausbildung über das Masterstudium zur Meisterschaft!

Unsere Philosophie der Werkstattausbildung

Und wie auch schon 1919, als sich die Türen des Bauhauses erstmalig öffneten, gehören zum Wesen der Werkstatt:

  • Vermeidung alles Starren, Bevorzugung des Schöpferischen, Freiheit der Individualität,
  • Mitarbeit der Studierenden an den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten unseres Fachbereichs,
  • Hervorbringung und Realisierung kreativer Ideen und Konzepte („Marktplatz der Ideen“).

Grundpfeiler dieser Ausbildung ist die praktische Grundausbildung, die für alle unsere Studierenden verpflichtend ist. Diese besteht aus dem Grundlagenpraktikum, einem Bachelor- und einem Master-Fachpraktikum und den experimentellen Qualifikationsarbeiten:

  • Bachelor-Arbeit („Das Gesellenstück“),
  • Forschungsarbeit („Auf die `Walz´ gehen, andere `Werkstätten´ kennenlernen und das `Beste´ zurückbringen“),
  • Master-Arbeit („Das Meisterstück“).

Besonderes Merkmal der Grundausbildung ist die Forschungsarbeit in den Master-Programmen unseres Fachbereichs. Auch wenn sie prinzipiell in unserer „Werkstatt“ absolviert werden kann, sollte sie entweder in der Industrie (Arbeit in der Praxis) absolviert werden, um Analysen aktueller Probleme vorzunehmen, oder sollte in einem in- oder ausländischen Partnerinstitut absolviert werden, um neue Methoden und Techniken zu erlernen bzw. neue Erkenntnisse zu studieren (weitere Informationen dazu unter: „Blick über den Tellerrand“).

Die vertiefende, über den Grundkanon hinaus gehende praktische Ausbildung erfolgt durch die Bewerbung auf ausgeschriebene, bezahlte wissenschaftliche Hilfskraftstellen der „Werkstatt“, die durch die Forschung- und Entwicklungsprojekte der jeweiligen Institute definiert werden, oder durch die Einberufung des „Marktplatzes der Ideen“ durch unsere Studierenden (weitere Informationen dazu unter: „Marktplatz der Ideen“).

Für ausgezeichnete Studierende besteht nach Abschluss des Master-Studiums die Möglichkeit zur Promotion, für ausgewählte, ausgezeichnete Promovenden besteht danach sogar die Möglichkeit der Habilitation.

Jede Studentin, jeder Student unseres Fachbereichs kann mit dem Beginn des Studiums in der „Werkstatt“ tätig sein!

Wissenschaftlerin im Labor
Prof. Dr. Yasmine Elogail, ehemalige Masterstudentin und Doktorandin unseres Fachbereichs; das Bild entstand während ihrer Promotion in der „Werkstatt“ unseres Fachbereichs. Inzwischen ist sie Professorin an der Zewail University of Science and Technology in ihrer Heimatstadt Kairo.

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