Marktplatz der Ideen

Deine Idee im Plenum

"Wir müssen der Jugend mehr Gelegenheit geben, während ihrer Ausbildungszeit persönliche Erfahrungen zu machen. Nur wenn wir sie selbst Tatsachen finden lassen, kann Wissen zur Weisheit werden."

Walter Gropius (1883–1969), Gründer des Bauhauses Weimar

Ziel des „Marktplatzes der Ideen“ des ei-bauhaus stuttgart ist die (zügige) Realisierung von neu aufgekommenen (Forschungs-)Ideen bzw. die Evaluierung des Potentials solcher Ideen.  

Jedes Mitglied unseres Fachbereichs – Studentin oder Student, Doktorandin oder Doktorand, Mitarbeiterin oder Mitarbeiter, Professorin oder Professor – kann jederzeit den „Marktplatz der Ideen“ einberufen.

Zur Beurteilung einer vorgebrachten Idee wird jeweils dynamisch ein „Meisterrat“ aussagefähiger Doktorandinnen und Doktoranden und Professoren und Professorinnen zusammengestellt, dem die Idee im Plenum vorgetragen werden kann und der – bei Bewilligung – bei der Koordination der Forschungsaufgaben unterstützt. Es obliegt demjenigen, der die Idee hervorgebracht hat und sie umsetzen möchte, vorab den Forschungs- und Entwicklungsplan auszuarbeiten und dann dem „Meisterrat“ darzulegen.

Im Falle, dass die Idee von einer Studentin bzw. einem Studenten eingebracht wird, koordiniert der Meisterrat, falls erforderlich, die Einarbeitung und Unterweisung in die erforderlichen Werkzeuge, Techniken und Prozesstechnologien. Dabei unterstützen hauptsächlich die Doktoranden und Doktorandinnen und Studierende aus den Master-Programmen. Erste Ansprechpartner für unsere Studierenden, die den „Marktplatz der Ideen“ einberufen wollen, sind die Verantwortlichen der Studienschwerpunktprogramme unseres Fachbereichs, die sich dann um die Bildung des „Meisterrats“ kümmern.

Der „Marktplatz der Ideen“ ist somit auch eine Säule der praktischen Werkstattausbildung, die die Vertiefung und Erweiterung des praktischen Könnens bzw. die Erweiterung des theoretisch-technischen Wissens unserer Studierenden am selbstgewählten Forschungs- und Entwicklungsprojekt ermöglicht.

"Im ei-bauhaus stuttgart hat man die Freiheit, seine eigene Idee in die Tat umzusetzen und auszuloten, ob sie funktionieren kann und wie sie sich gegenüber dem Stand der Technik einordnet. Diese Freiheit, eine Idee mit den Mitteln der Institute ausprobieren zu dürfen, ist einmalig!"

Jan F. Dick, B.Sc., Elektrotechnikstudent unseres Fachbereichs, der den ersten „Marktplatz der Ideen“ zur Realisierung eines Power-Tunnel-Feldeffekttransistors (Power-TFET) einberief
Power-Tunnel-Feldeffekttransistors
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme der Gate-Elektrode des über den ersten „Marktplatz der Ideen“ realisierten Power-Tunnel-Feldeffekttransistors (Power-TFET) und Ausgangskennlinienfelder dreier Power-TFET-Typen

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