| Hersteller: International Business Machines |
| Typ: 1130 |
| Baujahr: 1968 |
| Technik: SLT-Technik (keine monolithischen Schaltungen): DTL-Logik Magnetkernspeicher 16kW * 18Bit |
| Preis: $32.280 (minimal), $41.230 (typisch mit Disk) [1965] |
Als eine der kleinsten IBM-Anlagen zu der Zeit kam Mitte der 60er Jahre die IBM 1130 auf den Markt. Unsere Anlage, bestehend aus CPU, Drucker, Lochkartenleser/-stanzer, Plattenlaufwerken und Lochstreifenleser/-stanzer, stammt ca. aus dem Jahr 1967 und ist voll lauffähig. Sie war an der Hochschule Reutlingen im Betrieb.
Vorne der Tisch mit den beiden roten Unterbauten ist die CPU mit einer Tastatur und einer Kugelkopfschreibmaschine zur Ausgabe. Im linken Teil sind die 16K Hauptspeicher untergebracht. Rechts auf der CPU steht ein blauer Calcomp 565-Plotter. Hinter der rechten Tür der CPU sitzt 2310 Plattenlaufwerk. Im Hintergrund von links nach rechts: Ein externes 2310 Plattenlaufwerk, ein 1442 Lochkartenstanzer/-leser, halb verdeckt ein 082-Horizontalsortierer, das Tektronix 555 Oszilloskop und rechts der 1132 Drucker. Außerdem die Lochstreifenperipherie, der Plotter und das zweite Plattenlaufwerk.
Und: Die Anlage ist betriebsfähig! Am 4. Juni 2004 haben wir einen LKW, gefüllt mit Computer abgeladen, und am Tag der offenen Tür, dem 3. Juli 2004, konnten wir FORTRAN-Programme vom Lochkartenleser compilieren.
Bilder vom Abbau, Transport und Aufbau
Videos auf unserem YouTube-Kanal
- Video IBM 1130
Ein Video aus der Serie "Abend im Computermuseum" - Lochkarten
Ein Video aus der Serie "Abend im Computermuseum" - IBM 1130 in Stuttgart und Grenoble
Wir stellen zuerst unsere lauffähige IBM 1130 in Stuttgart vor und widmen uns dann der 1130 in ACONIT Computermuseum Grenoble. Bei dieser sind ein paar Reparaturen nötig. Hier zeigen wir einige Einblicke in die Fehlersuche und Inbetriebnahme. - FORTRAN auf der IBM 1130
Ein Video aus der Serie "Abend im Computermuseum" mit Martin Kurtz