PDP-12

Computermuseum der Informatik - der PDP-12

Wir sind stolz darauf, eine komplette Reihe aller Gene-rationen der PDP-8 Minicom-puter zeigen zu können. Sie umfasst den

Classic 8, PDP8/S, PDP8/I, PDP8/L, PDP-12, PDP8/E, LAB8/E, PDP8/A, VT 78

und zwei Einplatinencomputer mit den monolithisch integrierten CPUs IM 6100 und HD 6120. Das entspricht einem Produktionszeitraum von 1965 bis 1991. Aber auch die Nachfolger der PDP8-Familie sind vertreten: Im Museum gibt es einen PDP11/20 von 1970, einen PDP11/10 mit einem graphischen Interface, sowie einen PDP 11/34 auf dem ein frühes UNIX läuft.

 Am 15.7.2021 holte das Team des Computermuseums ein neues Highlight von der Sternwarte der Universität Wien ab, einen Minicomputer PDP-12. Der PDP-12 ist eine spezielle Version des PDP-8I, der besonders für den Betrieb in Laborumgebung konzipert wurde. Er hat analoge Ein- und Ausgänge und ein für die damalige Zeit sehr leistungsfähiges grafikfähiges Display zur Darstellung der aufbereiteten Daten. Der PDP-12 wurde ab 1969 gebaut und gehörte zur ersten Minicomputergeneration von DEC, die mit integrierten Schaltungen aufgebaut war.

Unsere neue Maschine stammt aus dem Jahr 1970 und hat die Seriennummer 288. Insgesamt wurden ca. 725 Rechner dieses Typs gebaut. An der Sternwarte der Universität wurde der PDP-12 benutzt, um fotografisch Platten, die mit dem großen Teleskop belichtet worden waren, mit Hilfe eines PDS Fotoplattenscanners zu digitalisieren. Daneben wurde er benutzt, um Studenten mit dem interaktiven Gebrauch von Computern vertraut zu machen, die zur damaligen Zeit des Lochkarten-Betriebs noch nicht selbstverständlich war. 

Hersteller: Digital Equipment Corp.
Typ: PDP-12
Baujahr: 1970
Seriennummer: 288
Technik:  SSI-TTL-Technik Magnetkernspeicher
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