Die Schickardsche Rechenmaschine

Computermuseum der Informatik - der Nachbau der Schickardschen Rechenmaschine

Wilhelm Schickard porträtiert  von Conrad Melperger 1632,  Bestand der Tübinger Professorengalerie
Wilhelm Schickard porträtiert von Conrad Melperger 1632, Bestand der Tübinger Professorengalerie

In einem Brief mit Datum 20. September 1623 schrieb Wilhelm Schickard an Johannes Keppler:

"... Porro quod tu logistice, idem ego mechanice nuper tentavi, et machinam extruxi undecim integris et sex mutilatis rotulis constantem que datos numeros statim automathos computet, addat, subtrahat, multiplicet, dividatque. ..."

In diesem lateinischen Text beschreibt Schickard die Funktion der von ihm konstruierten und gebauten ersten Rechenmaschine der Welt und ihre Rechenfunktionen.

Leider wurden alle gebauten Exemplare zerstört, nur eine Zeichnung von Wilhelm Schickard ist noch erhalten geblieben. Anhand dieser wurden verschiedene Repliken gefertigt.

Klemens Krause erklärt im Livestream aus dem Computermuseum die Funktionsweise der Rechenmaschine. Er zeigt das Rechnen mit den Napierschen Rechenstäbchen und dem Rechenwerk. Dabei vergleicht er die Rechenmaschine von Schickard mit weiteren mechanischen und elektronischen Rechenmaschinen.

Wilhelm Schickard war Landvermesser in Tübingen und hat die Rechenmaschine sicherlich hierfür eingesetzt. Mithilfe von Logarithmentafeln errechnet Klemens Krause Winkel und Strecken auf der Schickardschen Rechenmaschine. Außerdem zeigt er das Rechnen mit Napierschen Rechenstäbchen.

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