Prüfungsordnung

PO-Informationen für den Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik (Master)

Prüfungsordnung (offizielle Referenz)

Informationen zur Prüfungsordnung 048-2018

Grundsätzliches:
  • Maßgeblich ist § 19 der Prüfungsordnung.
  • Bestandene Studien- und Prüfungsleistungen dürfen grundsätzlich nicht wiederholt werden.
  • Wiederholungsprüfungen müssen innerhalb von zwei Semestern angemeldet und abgelegt werden; andernfalls gelten sie als nicht bestanden. (Wenn schwerwiegende Gründe vorliegen, kann der Prufungsausschussvorsitzende eine Ausnahme von dieser Regel genehmigen (siehe nächster Absatz (Nachträgliche Anmeldung von Prüfungen)).
Wiederholungsmöglichkeiten:
  • Die Master-Arbeit darf nur einmal wiederholt werden.
  • Zwei beliebige Prüfungen (außer der Master-Arbeit) dürfen ein zweites Mal wiederholt werden. Wird auch die zweite Wiederholung einer Prüfung nicht bestanden, dann darf diese mündlich fortgesetzt werden.
  • Alle übrigen Prüfungen dürfen nur einmal wiederholt werden. Eine mündliche Fortsetzung dieser Wiederholungsprüfungen ist nicht zulässig.
Freischussregelung:
  • Maßgeblich ist § 25 der Prüfungsordnung.
  • Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Freischussregelung ist der Erwerb von 50 LP bis zum Beginn des dritten Fachsemesters. (Genaueres und Ausnahmen siehe § 25, Abs. (1), (3) und (5)).
  • In diesem Fall kann eine weitere nicht bestandene Prüfungsleistung für "nicht unternommen" erklärt werden (Antrag beim Prüfungsamt.) Dies gilt nur, wenn diese nicht bestandene Prüfungsleistung innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt wurde.
  • Außerdem können in diesem Fall bestandene Prüfungsleistungen in maximal zwei Modulen zur Notenverbesserung wiederholt werden. (Antrag beim Prüfungsamt.) Die Wiederholung muss spätestens am übernächsten Prüfungstermin unternommen werden. Auch dies gilt nur, wenn die betreffende Prüfungsleistung innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt wurde.
Verlust des Prüfungsanspruches:
  • Wird eine Wiederholungsprüfung, bei der die Zahl an zulässigen Wiederholungen ausgeschöpft ist, oder eine mündliche Fortsetzung einer Wiederholungsprüfung nicht bestanden, dann ist der Prüfungsanspruch im Master-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik verloren.

Für die Studiengänge des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik gelten folgende Regelungen zur nachträglichen (verspäteten) Anmeldung zu Prüfungen:

  • Erstmalig angemeldete Prüfungen können nicht nachträglich (verspätet) angemeldet werden. Entsprechende Anträge beim Prüfungsamt oder beim Prüfungsausschussvorsitzenden werden generell abgelehnt.
  • Wiederholungsprüfungen müssen stets fristgerecht zum nächstmöglichen Termin angemeldet und abgelegt werden; andernfalls gelten sie als nicht bestanden ("Verwaltungsfünf").
    • Wenn aus schwerwiegenden Gründen die Anmeldung zur Wiederholungsprüfung versäumt wurde, kann beim Prüfungsausschussvorsitzenden eine nachträgliche Anmeldung (schriftlich) beantragt werden. Im Falle der Genehmigung des Antrags erfolgt die nachträgliche Anmeldung durch den Prüfungsausschussvorsitzenden beim Prüfungsamt.

Zuständig für die Anerkennung von bereits in einem anderen Studiengang erbrachten Master-Modulen ist der/die Prüfungsausschussvorsitzende. Bitte beachten Sie die entsprechenden Informationen des Prüfungsamtes.

Informationen des Fachbereiches EI zur Anerkennung:

  • Ein Pflichtmodul oder ein Wahlpflichtmodul eines Master-Studiengangs im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik (EI) der Universität Stuttgart kann in der Regel nur dann durch ein bereits erbrachtes Master-Modul eines anderen Studiengangs ersetzt werden, wenn:
    • Erstens das bereits erbrachte Modul mindestens die gleiche Anzahl an Credits (ECTS) aufweist, wie das zu ersetzende Pflicht- oder Wahlpflichtmodul des Master-Studiengangs im Fachbereich EI und
    • Zweitens das bereits erbrachte Modul eine mindestens 70 %ige inhaltliche Übereinstimmung mit dem zu ersetzenden Modul des Master-Studiengangs im Fachbereich EI aufweist.
  • Ein Wahlmodul eines Master-Studiengangs im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik (EI) der Universität Stuttgart kann in der Regel nur dann durch ein bereits erbrachtes Master-Modul eines anderen Studiengangs ersetzt werden, wenn:
    • Erstens das bereits erbrachte Modul mindestens die gleiche Anzahl an Credits (ECTS) aufweist, wie das zu ersetzende Wahlmodul des Master-Studiengangs im Fachbereich EI und
    • Zweitens das bereits erbrachte Modul nach Einschätzung der/des zuständigen Prüfungsausschussvorsitzenden fachlich zum Master-Studiengang im Fachbereich EI passt.
Pflichtmodul "Fachpraktikum" (6 LP) für Studentinnen und Studenten des Master-Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik

Stand: WS 2018/19

Bitte beachten Sie:

  • Informationen über die angebotenen Fachpraktika (6 LP) für Master-Studenten/-innen des Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik finden Sie auf den Instituts-Web-Seiten und im C@MPUS-System.
  • Die Anmeldung zu den Fachpraktika erfolgt über das C@MPUS-System.
Erläuterungen zu den wählbaren Wahlmodulen im Master-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik
 
  • Wahlmodule können dem Wahlmodulkatalog entnommen werden, siehe C@MPUS. Insgesamt sind Wahlmodule im Umfang von 30 CP (ECTS-credits) zu absolvieren.
  • Achtung: Aufgrund der Beschränkung der Gesamtzahl an Prüfungen im Studiengang dürfen in der Regel höchstens zwei Wahlmodule mit 3 CP absolviert werden müssen. Die restlichen Wahlmodule müssen dann solche mit mindestens 6 CP sein.
  • Im Rahmen der Wahlmodule können auch bis zu zwei Module (max. 12 CP) aus dem Schwerpunktstudium (4. bis 6. Semester) des Bachelor-Studiengangs Elektro- und Informationstechnik gewählt werden, siehe C@MPUS. Module, die bereits im Bachelor-Studium belegt wurden, dürfen nicht nochmals im Master-Studium belegt werden.
  • Als Wahlmodule können auch Wahlpflichtmodule (aus dem Bereich Spezialisierungsmodule) des Master-Studiengangs Elektro- und Informationstechnik gewählt werden. Dies gilt auch für Wahlpflichtmodule der nicht gewählten Schwerpunkte. (Liste siehe C@MPUS).
  • In begründeten Ausnahmefallen können Module aus anderen Master-Studiengängen der Universität Stuttgart im Umfang von maximal 12 CP als Wahlmodule belegt werden; dies bedarf der Genehmigung durch den Prüfungsausschussvorsitzenden. Den Antrag auf Genehmigung finden Sie hier.
Erläuterungen zu den Wahlpflichtmodulen im Master-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik (PO 048-2018)
 
  • Wahlpflichtmodule können dem Wahlpflichtmodulkatalog entnommen werden, siehe C@MPUS. Insgesamt sind sechs Wahlpflichtmodule im Umfang von je 6 LP zu absolvieren.
  • Zu jedem der acht Studienschwerpunkte des Master-Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik gehört ein Wahlpflichtmodulkatalog mit zehn oder elf schwerpunktspezifischen Modulen. Mit der ersten Anmeldung zur Prüfung eines Wahlpflichtmoduls muss die Wahl des Studienschwerpunkts verbindlich festgelegt werden. Insgesamt müssen sechs Wahlpflichtmodule aus dem Wahlpflichtmodulkatalog des gewählten Studienschwerpunkts absolviert werden.
  • Weitere Wahlpflichtfächer können im Rahmen der Wahlmodule gewählt werden.
  • Die Studienschwerpunkte sind:

    • Elektrische Energiesysteme
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Tenbohlen)
      • Elektrische Maschinen II
      • Hochspannungstechnik II
      • Leistungselektronik II
      • Automatisierungstechnik II
      • Regelungstechnik II
      • Elektrische Energienetze II
      • Smart Grids
      • Speichertechnik für elektrische Energie II
      • Photovoltaik II
      • Aspekte der Elektromobilität

    • Automatisierungs- und Regelungstechnik
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Weyrich)
      • Automatisierungstechnik II
      • Regelungstechnik II
      • Technologien und Methoden der Softwaresysteme II
      • Rechnerarchitektur und Rechnerorganisation
      • Leistungselektronik II
      • Entwurf digitaler Systeme
      • Verlässlichkeit intelligenter verteilter Automatisierungssysteme
      • Sensoren und integrierte Mikrosysteme
      • Advanced mathematics for signal and information processing
      • Detection and pattern recognition

    • Intelligente Informationsverarbeitung
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Yang)
      • Rechnerarchitektur und Rechnerorganisation
      • Automatisierungstechnik II
      • Advanced mathematics for signal and information processing
      • Information theory
      • Detection and pattern recognition
      • Statistical and adaptive signal processing
      • Communications III
      • Optical signal processing
      • Communication networks architecture and design
      • Sensor principles and integrated interface circuits

    • Kommunikationssyteme
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Kirstädter)
      • Entwurf digitaler Systeme
      • Softwaresysteme II
      • Rechnerarchitektur und Rechnerorganisation
      • Integrierte Mischsignalschaltungen
      • Communicatons II
      • Communications III
      • Statistical and Adaptive Signal Processing
      • Advanced Mathematics for Signal and Information Processing
      • Communication networks architecture and design
      • Performance Modelling and Simulation
      • Radio frequency technology

    • Hochfrequenztechnik
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Hesselbarth)
      • Microwave analog frontend design
      • RF CMOS
      • Radio frequency technology
      • Microwave engineering
      • Physical design of integrated circuits
      • Communications II
      • Optoelectronic devices and circuits II
      • Advanced mathematics for signal and information processing
      • Detection and pattern recognition
      • Communicatons III

    • Intelligente Sensoren
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Anders)
      • Sensoren und integrierte Mikrosysteme
      • Regelungstechnik II
      • Integrierte Mischsignalschaltungen
      • Sensor principles and integrated interface circuits
      • Anvanced mathematics for signal information processing
      • Intelligent sensors and actors
      • Radio frequency technology
      • Detection and pattern recognition
      • Industrial automation systems
      • Circuit design in nanometer scaled CMOS

    • Nano- und Optoelektronik
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Frühauf)
      • Integrierte Mischsignalschaltungen
      • Advanced CMOS Devices and Technology
      • Optical Signal Processing
      • Physical design of integrated circuits
      • Radio Frequency Technology
      • Photovoltaics III
      • Quantum electronics - tunneling and quantum well devices
      • Thin film technology
      • Microwave analog frontend design
      • Engineering materials

    • Leistungselektronische Technologien und Systeme
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Kallfass)
      • Regelungstechnik II
      • Elektrische Maschinen II
      • Photovoltaik II
      • Power electronics II
      • Robust power semiconductor systems
      • Engineering materials
      • Applied numerical field computations
      • Semiconductor engineering - semiconductor power devices
      • Semiconductor engineering - nano-CMOS-era
      • Wide bandgap semiconductor based power electronics
Erläuterungen zu der Forschungsarbeit im Master-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik

Die Forschungsarbeit ist in §22 der Prüfungsordnung des Master-Studienganges geregelt. Hinweise für Studierende und Institute des Fachbereiches Elektrotechnik und Informationstechnik sind in einem Merkblatt I zusammengefasst. Hinweise für Industriepartner, bei denen die Forschungsarbeit durchgeführt werden kann, sind in einem weiteren Merkblatt II zusammengefasst.

Die Prüfungsordnung für den Master-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik sieht in §24, Abs. (4) vor:

"Die Masterarbeit muss am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Stuttgart angefertigt werden. Ausnahmen hiervon kann der Prüfungsausschuss genehmigen."

Der Prüfungsausschuss hat festgelegt, dass die inhaltliche Definition und die Betreuung der Master-Arbeit durch einen Professor oder eine Professorin des Fachbereiches Elektrotechnik und Informationstechnik erfolgen muss. Die inhaltliche Definition und Betreuungszusage durch einen Professor oder eine Professorin des Fachbereiches muss vor dem Start der Arbeit erfolgen.

Das SQ-Modulprogramm für das Wintersemester 2018/19 finden Sie ab dem 15.08.2018 in C@mpus.

Zum Seitenanfang