Abends im Computermuseum - Themenübersicht und Videos

Computermuseum der Informatik

Videoaufzeichnungen der bisherigen Veranstaltungen des Formats "Abends im Computermuseum"

Alle Videos auf unserem Youtube-Kanal

  • 12.05.2022 - Medizintechnik analog
  • 14.04.2022: Die PDP-Reihe
  • 10.03.2022 - Die Teletype ASR33 - ein lebendes Fossil
  • 10.02.2022 - Tektronix-Geräte
  • 13.01.2022 - Frühe MCS 6502-Systeme
  • 09.12.2021 - Hello Apple-World
  • 11.11.2021 - Die IBM 1130
  • 14.10.2021 - Inside the PDP-12
  • 09.09.2021 - Computerspiele
  • 12.08.2021 - Digitalisierung in der Textverarbeitung
  • 08.07.2021 - Videosysteme und Super-8-Filme
  • 22.06.2021 - 111. Geburtstag von Konrad Zuse - die Architektur der Z11
  • 20.05.2021 - Messgeräte im Computermuseum
  • 08.04.2021 - Der Dietz Mincal 523, ein 19-Bit Minicomputer von 1971 
  • 11.03.2021 - Fourieranalyse: Harmonischer Analysator und Fast Fourier-Analyse
  • 11.02.2021 - Von der Lochkarte zur Floppy-Disk - DEC - TU 10
  • 14.01.2021 - Mechanische Ausgabegeräte - IBM Kugelkopfschreibmaschine
  • 26.12.2020 - Von mechanischen Rechenmaschinen zu elektronischen Tischrechnern , 1960-1970 - Loci 362 von Wang
  • 17.12.2020 - Die Welt der mechanischen Rechenmaschinen - PDP 8

Ein Special von Ralph Braun

Das Team des Computermuseums auf einem Ausflug in die Welt der Medizintechnik:

Der erste Teil dieses Abends widmet sich dem EKG: den medizinischen, anatomischen und natürlich messtechnischen Grundlagen, wie Milivoltmeter und Interpretation.

Im zweiten Teil geht es um Entwicklung der Ultraschall-Geräte, die Technik, die darin steckt und natürlich auch die praktische Anwendung. Mit vielen Live-Testmessungen erwartet Sie ein interessanter Blick in den medizinischen Technikbereich!

Wir sind stolz darauf, eine komplette Reihe aller Generationen der PDP-8 Minicomputer zeigen zu können. Sie umfasst den Classic8, PDP8/S, PDP8/I, PDP8/L, PDP-12, PDP8/E, LAB8/E, PDP8/A und das VT78. Ausserden zwei Einplatinencomputer mit den monolithisch integrierten CPUs IM6100 und HI6120. Das entspricht einem Produktionszeitraum von 1965 bis 1991.

Wir werden die Architektur dieses legendären Minicomputers im Detail sowie die einzelnen Vertreter im Überblick vorstellen.

Eines der ältesten Relikte aus der EDV-Steinzeit hält sich bis heute noch in jedem aktuellen Linuxsystem versteckt, ähnlich wie die Komodo-Warane und die Quastenflosser auf fernen Inseln und vergessenen Meeren.

Es ist die TTY-ASR33, oder ausgeschrieben, die Teletype. Teletype ist die Abkürzung von Tele-Typewriter, also Fern-Schreibmaschine. Seit dem Jahr 1928 wurde der internationale Fernschreibverkehr im CCITT-2-Code abgewickelt. Der CCITT-2-Code ist nicht sehr gut für Computeranwendungen geeignet, trotzdem wurde er in vielen frühen Computern von Siemens, Telefunken oder Zuse verwendet. 1963 wurde der CCITT-5-Code genormt, der heute unter dem Namen USASCII oder kurz ASCII-Code bekannt ist. ASCII bedeutet "American Standard Code for Information Interchange". Die Teletype-C Corporation war maßgeblich an der Normung des ASCII-Codes beteiligt.

Wir zeigen den Betrieb der Teletype und werfen einen Blick in das Innere der Maschine, die sehr modular aufgebaut ist und die in weitem Umfang elektromechanisch, ohne Elektronik arbeitet.

Oszilloskope, Terminals und Tischcomputer

Die Firma Tektronix, kurz Tek, wurde 1946 als Hersteller von hauptsächlich Oszilloskopen gegründet. Hieraus folgte die Entwicklung einer breiten Varietät von Elektronenstrahlröhren, viele mit Speicherfunktionen. Mit Hilfe solcher Speicherröhren konnten ab den 1970er Jahren hoch auflösende Graphikterminals entwickelt werden, die dann später mit Hilfe von Mikroprozessoren und Bitslice-Systemen zu leistungsfähigen grafikfähigen Workstations weiterentwickelt wurden.

Am kommenden Abend zeigen wir allen Willemit-Fans die grafischen Möglichkeiten unserer Tektronix-Sammlung vom 2-Strahloszilloskop 555 über das Speicheroszilloskop 549 und das Grafikteminal 4015 und die Grafikworkstation 4051 bis zum Miniaturspeicheroszilloskop 214.

Angeregt durch den Apple ][ und den Apple /// beim letzten Livestream kamen wir auf die Idee, die frühen MCS 6502-Systeme vorzustellen. Mit Ausnahme des PET 2001 sind das alles reine Einplatinensysteme ohne Gehäuse und ohne eigenes Netzteil. Passend zum geplanten Termin erhielten wir zudem vom IMA, dem Institut für Maschinenelemente ein Synertek SYM-1 System. Und vielleicht schaffen wir es bis dahin, unsere Apple-1-Replik, die wir  gerade zusammenbauen zum Laufen zu bringen.

Ein Blick auf den Beginn der Apple-Dynastie:

Obwohl die Apple-Computer eigentlich für den zeitlichen Fokus unseres Museums noch zu jung sind, zeigen wir die Entwicklung vom Apple ][, der zu Beginn der 1980er Jahre am damaligen Institut für Informatik als Ausbildungs- und erster Personalcomputer im Einsatz war, über den vergessenen Apple /// und über die unbenutzbare Lisa bis zum ersten, ebenfalls noch sehr eingeschränkten Apple Mac.

Die IBM 1130 kam 1965 auf den Markt gleichzeitig mit der IBM 360 - Familie. Beide benutzen die gleiche Halbleitertechnik, die SLT-Technik, die aber noch keine monolithisch integrierte Schaltungen sind. Es handelt sich dabei um Computer der 2. Generation.

Die 1130 galt bei der IBM als kleiner Computer. Unser Exemplar aus dem Jahr 1967 wurde an der FH Reutlingen für Verwaltung und Studentenausbildung eingesetzt

An diesem Abend zeigen wir von den damaligen Studenten geschriebene Programme, die wir mit der Maschine erhalten haben, sowie eigene Erweiterungen mit denen wir den Inhalt von Lochkarten auf moderne Rechner übertragen können und geben Einblicke in das Innere der Maschine. 

Die IBM 1130 - Ein komplettes Rechenzentrum für Lochkartenverarbeitung:

  • CPU mit einer Tastatur und einer Kugelkopfschreibmaschine zur Ausgabe, 16K Hauptspeicher,
  • 2310 Plattenlaufwerk
  • 442 Lochkartenstanzer/-leser,
  • 082-Horizontalsortierer
  • 1132 Drucker
  • und Calcomp 565-Plotter.

Mehr zur IBM 1130

IBM1130Comb

Im Juli 2021 erhielt das Computermuseum einen Minicomputer PDP12 von der Universität Wien als Geschenk.

Der PDP-12 ist eine spezielle Version des PDP-8I, der besonders für den Betrieb in Laborumgebung konzipiert wurde. Er hat analoge Ein- und Ausgänge und ein für die damalige Zeit sehr leistungsfähiges grafikfähiges Display zur Darstellung der aufbereiteten Daten. Der PDP-12 wurde ab 1969 gebaut und gehörte zur ersten Minicomputergeneration von DEC, die mit integrierten Schaltungen aufgebaut war.

Wir stellen unseren Neuzugang vor und erläutern die Verwendung und den Aufbau dieses sehr seltenen Rechners.
Eine Wiederinbetriebnahme nach 35 Jahren Dornröschenschlaf!

Am 11. Abend der Veranstaltungsreihe führen wir historische Videospiele vor, um zu zeigen, dass man früher auf den sehr teuren Computern nicht nur bierernste Zahlenfresserei betrieben hat. Es beginnt mit einem der ältesten Videospiele, dem  Space-War auf dem PDP-8, das ursprünglich auf dem PDP-1 implementiert worden war, der Mondlandung auf dem LGP-30, einem Break-Out auf dem IBM 5110, Space-Invaders auf einem HP 2648-Terminal, einer weiteren Mondlandung auf dem PDP11/10, diversen Spielen auf dem Apple ][ und endet mit ganz modernen Spielen, dem Pong auf der Magnavox Konsole Odyssey und Pac-Man auf einer Atari 2600-Konsole.

Klemens Krause und Christian Corti vom Computermuseum der Universität Stuttgart zeigen Beispiele früher Textverarbeitung mit Lochstreifen und Textverarbeitungsprogrammen und wie sich die Arbeitswelt von 1950 bis 1980 veränderte.

Christian Corti und Ralph Braun präsentieren die Welt der Super-8-Filme und Videokasetten mit viel Material und Aktionen. Willkommen beim Filmabend!

Am 22.6. 2021 ist der 111. Geburtstag von Konrad Zuse. Konrad Zuse gilt heute weltweit als Konstrukteur und Erbauer des ersten Computers, seine Z4 war 1950 der einzig funktionsfähige Computer in ganz Europa, sie war der erste kommerziell genutzte Computer. Im Jahr 1955 kam der erste in Serie gebaute Computer in Europa, die Z11 auf den Markt.
Im vergangenen Jahr erhielt das Computermuseum die Bedienkonsole einer Z11. Diese und der 111. Geburtstag sind der Anlass, sich intensiver mit der Architektur und den arithmetischen Fähigkeiten der Z11 zu befassen und die Prinzipien der Hardware, die aus Fernmelderelais besteht zu erklären. 

Photo: Deutsches Museum, München, Archiv, L3977-12a

Thema: Messgeräte im Computermuseum: Blauschreiber, Funke Röhrenprüfgerät RPG4/3, Solartron LM 902

Das Röhrenprüfgerät stammt aus einem Konvolut vergessener Messinstrumente von Prof. Richard Feldtkeller (1901-1981) Gründer des INT, des Institutes für Nachrichtentechnik. Das Multimeter ist ebenfalls ein Laborfund: die Elektronik arbeitet mit Röhren, die sukkzessive Aproximation arbeitet akustisch sehr effektvoll mit Relais und die Anzeige arbeitet mit Projektion der Ziffern auf ein Mattscheibe. Ausserdem enthält das Instrument als Spannungsreferenz ein Weston'sches Normalelement.

Leider konnte der Logikanalysator nicht vorgestellt werden.

Mehr Informationen zum: Funke Röhrenprüfgerät RPG4/3, Solartron LM 902

  • 19:00 Uhr:  für alle, die das Computermuseum noch nicht kennen:
    Vorstellung des Computermuseums und kurzer Rundgang diesmal mit Demonstration verschiedener Geräte

  • 19:25 Uhr:  Thema: Der Dietz Mincal 523, ein 19-Bit Minicomputer von 1971 präsentiert von Christian Corti

Mehr Informationen zum Dietz Mincal 523

  • 19:00 Uhr:  für alle, die das Computermuseum noch nicht kennen:
    Vorstellung des Computermuseums und kurzer Rundgang

  • 19:15 Uhr:  Thema Fourieranalyse: Apl. Prof. Jens Wirth präsentiert zwei harmonische Analysatoren aus der Sammlung historischer mathematischer Modelle und Instrumente. Im Anschluss zeigt das Computermuseum eine Fourier-Analyse auf einem Minicomputer von 1971 und einem hybriden elektronischen Analysator von 1976. 
  • 19:00 Uhr:  für alle, die das Computermuseum noch nicht kennen:
    Vorstellung des Computermuseums und kurzer Rundgang

  • 19:15 Uhr: Von der Lochkarte zur Floppy-Disk - Die Entwicklung der Speichermedien

  • 19:35 Uhr: Im Detail - DEC - TU 10 - ein klassisches Magnetbandlaufwerk mit Vakuumsäulen
  • 19:00 Uhr:  für alle, die das Computermuseum noch nicht kennen:
    Vorstellung des Computermuseums und kurzer Rundgang

  • 19:15 Uhr:  Mechanische Ausgabegeräte oder die Entwicklung im Büroalltag:
    Typenhebelschreibmaschine – Kugelkopfschreibmaschine – Nadeldrucker - Typenraddrucker

  • 19:35 Uhr: Im Detail - IBM - Kugelkopfschreibmaschine
  • 19:00 Uhr: für alle, die das Computermuseum noch nicht kennen:
    Vorstellung des Computermuseums und kurzer Rundgang

  • 19:15 Uhr: Von mechanischen Rechenmaschinen zu elektronischen Tischrechnern - 1960-1970

  • 19:35 Uhr: Im Detail - Loci 362 von Wang
  • 19:00 Uhr: für alle, die das Computermuseum noch nicht kennen:
    Vorstellung des Computermuseums und kurzer Rundgang

  • 19:15 Uhr: Die Welt der mechanischen Rechenmaschinen

  • 19:35 Uhr: Im Detail - PDP 8, ein Computer der 2. Generation
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