Master Informatik

Abschluss: Master of Science (M.Sc.), Regelstudienzeit: 4 Semester

Der Masterstudiengang Informatik setzt direkt auf dem Bachelor Informatik auf, vertieft die dort behandelten Themen und vermittelt die Fähigkeiten zur Forschung im Bereich Informatik. Unter bestimmten Bedingungen ist jedoch auch ein Quereinstieg vom Bachelor Softwaretechnik möglich. Dabei kann es zu Auflagen kommen, die der Masterstudierende bis zur Anmeldung seiner Masterarbeit zu absolvieren hat.

Lehrveranstaltungen

Die Lehrveranstaltungen aller Studiengänge sind - getrennt nach Studienjahr bzw. Winter- und Sommersemester - im C@mpus-System hinterlegt.

Studiengangsübersicht

Allgemeines zum Ablauf

Der Master-Studiengang Informatik ist mit 120 Leistungspunkten (LP) auf vier Semester angelegt, davon entfällt das letzte Semester im Normalfall auf die Masterarbeit (30 LP).

Pflichtveranstaltungen
  • Ringvorlesung Informatik (3 LP)
    Diese Vorlesung findet als Blockveranstaltung in der ersten Woche des Wintersemesters statt. Hier stellen die Dozenten der Informatik ihre Forschungsschwerpunkte vor und geben einen Überblick über Vertiefungslinien, Spezialvorlesungen und Forschungsthemen, die für die spätere Wahl des Forschungsgebiets der Masterarbeit relevant sind. Als Ergänzung zu dieser Blockveranstaltung kann der Dozent zusätzlich pro Semesterwoche 2 Stunden auf das Unterrichten von Forschungsmethoden und wissenschaftlichen Arbeitstechniken verwenden.
  • 1 Modul aus dem Katalog „Theoretische und methodische Grundlagen“ (6 LP)
    Derzeit angeboten wird das Modul "Theoretical and Methodological Foundations of Visual Computing“. In Planung sind weitere Module wie „Diskrete Optimierung “ und „Konkrete Mathematik“.
  • 2 Hauptseminare (je 3 LP)
    Hierbei können Sie Ihren Interessen entsprechend aus einer Veranstaltungsliste von Hauptseminaren auswählen.
 
Wahlveranstaltungen

Für die übrigen Leistungspunkte haben Sie viele Möglichkeiten, das Studium nach Ihren Vorstellungen zu gestalten:

  • Sie wählen 2 Vertiefungslinen. Eine Vertiefungslinie umfasst insgesamt Lehrveranstaltungen im Wert von 12 LP, meistens aufgeteilt auf zwei Semester. Diese Vertiefungslinie wird mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen. Derzeit sind folgende Vertiefungslinien belegbar (in Klammern jeweils die zugeordneten Dozenten):
    • Architektur von Anwendungssystemen (Leymann)
    • Datenbanken und Informationssysteme (Mitschang, Schwarz)
    • Informationssicherheit (Küsters)
    • Intelligente Systeme (Bruhn, Toussaint)
    • Parallele Systeme (Simon)
    • Programmiersprachen, Compilerbau, Programmanalysen (Plödereder)
    • Rechnerarchitektur und Eingebettete Systeme (Polian, Radetzki)
    • Sprachverarbeitung (Kuhn)
    • Theoretische Informatik und Wissenschaftliches Rechnen (Diekert, Funke, Hertrampf, Küsters, Mehl, Pflüger)
    • Verteilte Systeme (Rothermel, Dürr)
    • Visualisierung und Interaktive Systeme (Bruhn, Ertl, Henze, Weiskopf).
  • Des Weiteren gibt es den Katalog MINF von Informatik-Lehrveranstaltungen, aus dem Sie drei Lehrveranstaltungen zu je 6 LP auswählen.
  • Sie belegen eine Schlüsselqualifikation (3 LP) aus dem allgemeinen Angebot der Universität

Das dritte Semester ist bewusst flexibel gehalten, so dass die Studierenden aus den Wahlfächern der Informatik und verwandter Fachgebiete wählen oder auch ein Semester im Ausland verbringen können. Falls sie Module in ihren individuellen Prüfungsplan aufnehmen wollen, die aus dem Bachelorstudium Softwaretechnik stammen, entscheidet der Prüfungsausschuss.

Auflagenmodule

Eine Zulassung zum Master kann mit Auflagen verbunden sein. Über diese wird der Studierende in einem separaten Brief informiert, der zeitlich kurz vor oder kurz nach dem Zulassungsbescheid verschickt wird. Haben Sie keine Auflagen mit Ihrer Zulassung erhalten, ist dieser Abschnitt irrelevant für Sie.

Auflagen bestehen aus einem oder mehreren Modulen aus dem dem Master zugrundeliegenden Bachelorstudiengang und sind bis zur Anmeldung der Masterarbeit zu erfüllen. Es müssen also die angegebenen Module bestanden worden sein. Die Note eines Auflagenmoduls bleibt für die Berechnung der Masternote ohne Beachtung, d.h. Auflagenmodule müssen lediglich bestanden worden sein, um die Auflage zu erfüllen.

Masterarbeit

Die Masterarbeit wird in der Regel im 4. Semester erstellt. Sie soll zeigen, dass der Studierende in der Lage ist, eine komplexe, wissenschaftliche Aufgabenstellung selbstständig und in einem vorgegebenen Zeitrahmen zu bearbeiten und die Ergebnisse sachgerecht und entsprechend den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis darzustellen. Mit der Masterarbeit werden 30 Leistungspunkte erworben. Sie hat damit den höchsten Stellenwert bei der Berechnung der Masternote.

Studienberatung Informatik

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Dr.

Katrin Schneider

Studiengangsmanagerin aller Studiengänge der Informatik; Fachbereichsmanagerin; Erasmus-Koordinatorin

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Dr.

Stefan Zimmer

Fachstudienberater Informatik