Prüfungsordnung

PO-Informationen für den Studiengang Electrical Engineering (Master)

Prüfungsordnungen Master of Science (offizielle Referenz)

Nur die Fassungen der Prüfungsordnungen, die die Universität in den Amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht hat, sind rechtsverbindlich.

Prüfungsordnung zu EENG (englischsprachige Lesefassung)

Prüfungsordnung (Lesefassung)
Achtung: Diese Lesefassung ist nicht rechtsverbindlich. Nur die Fassungen der Prüfungsordnungen, die die Universität in den Amtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht hat, sind rechtsverbindlich.

 

Erläuterungen zur Prüfungsordnung von Electrical Engineering (992-2019)

Allgemeine Infomationen zur Prüfungsanmeldung, zu Prüfungsordnungen und zu Krankmeldungen finden Sie hier.

Grundsätzliches:
  • Maßgeblich ist § 19 der Prüfungsordnung.
  • Bestandene Studien- und Prüfungsleistungen dürfen grundsätzlich nicht wiederholt werden.
  • Wiederholungsprüfungen müssen innerhalb von zwei Semestern angemeldet und abgelegt werden; andernfalls gelten sie als nicht bestanden. (Wenn schwerwiegende Gründe vorliegen, kann der Prufungsausschussvorsitzende eine Ausnahme von dieser Regel genehmigen (siehe nächster Absatz (Nachträgliche Anmeldung von Prüfungen)).
Wiederholungsmöglichkeiten:
  • Die Master-Arbeit darf nur einmal wiederholt werden.
  • Zwei beliebige Prüfungen (außer der Master-Arbeit) dürfen ein zweites Mal wiederholt werden. Wird auch die zweite Wiederholung einer Prüfung nicht bestanden, dann darf diese mündlich fortgesetzt werden.
  • Alle übrigen Prüfungen dürfen nur einmal wiederholt werden. Eine mündliche Fortsetzung dieser Wiederholungsprüfungen ist nicht zulässig.
Freischussregelung:
  • Maßgeblich ist § 25 der Prüfungsordnung.
  • Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Freischussregelung ist der Erwerb von 50 LP bis zum Beginn des dritten Fachsemesters. (Genaueres und Ausnahmen siehe § 25, Abs. (1), (3) und (5)).
  • In diesem Fall kann eine weitere nicht bestandene Prüfungsleistung für "nicht unternommen" erklärt werden (Antrag beim Prüfungsamt.) Dies gilt nur, wenn diese nicht bestandene Prüfungsleistung innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt wurde.
  • Außerdem können in diesem Fall bestandene Prüfungsleistungen in maximal zwei Modulen zur Notenverbesserung wiederholt werden. (Antrag beim Prüfungsamt.) Die Wiederholung muss spätestens am übernächsten Prüfungstermin unternommen werden. Auch dies gilt nur, wenn die betreffende Prüfungsleistung innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt wurde.
Verlust des Prüfungsanspruches:
  • Wird eine Wiederholungsprüfung, bei der die Zahl an zulässigen Wiederholungen ausgeschöpft ist, oder eine mündliche Fortsetzung einer Wiederholungsprüfung nicht bestanden, dann ist der Prüfungsanspruch im Master-Studiengang Electrical Engineering verloren.

Für die Studiengänge des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik gelten folgende Regelungen zur nachträglichen (verspäteten) Anmeldung zu Prüfungen:

  • Erstmalig angemeldete Prüfungen können nicht nachträglich (verspätet) angemeldet werden. Entsprechende Anträge beim Prüfungsamt oder beim Prüfungsausschussvorsitzenden werden generell abgelehnt.
  • Wiederholungsprüfungen müssen stets fristgerecht zum nächstmöglichen Termin angemeldet und abgelegt werden; andernfalls gelten sie als nicht bestanden ("Verwaltungsfünf").
    • Wenn aus schwerwiegenden Gründen die Anmeldung zur Wiederholungsprüfung versäumt wurde, kann beim Prüfungsausschussvorsitzenden eine nachträgliche Anmeldung (schriftlich) beantragt werden. Im Falle der Genehmigung des Antrags erfolgt die nachträgliche Anmeldung durch den Prüfungsausschussvorsitzenden beim Prüfungsamt.

Zuständig für die Anerkennung von bereits in einem anderen Studiengang erbrachten Master-Modulen ist der/die Prüfungsausschussvorsitzende. Bitte beachten Sie die entsprechenden Informationen des Prüfungsamtes.

Informationen des Fachbereiches EI zur Anerkennung:

  • Ein Pflichtmodul oder ein Wahlpflichtmodul eines Master-Studiengangs im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik (EI) der Universität Stuttgart kann in der Regel nur dann durch ein bereits erbrachtes Master-Modul eines anderen Studiengangs ersetzt werden, wenn:
    • Erstens das bereits erbrachte Modul mindestens die gleiche Anzahl an Credits (ECTS) aufweist, wie das zu ersetzende Pflicht- oder Wahlpflichtmodul des Master-Studiengangs im Fachbereich EI und
    • Zweitens das bereits erbrachte Modul eine mindestens zu 70 %ige inhaltliche Übereinstimmung mit dem zu ersetzenden Modul des Master-Studiengangs im Fachbereich EI aufweist.
  • Ein Wahlmodul eines Master-Studiengangs im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik (EI) der Universität Stuttgart kann in der Regel nur dann durch ein bereits erbrachtes Master-Modul eines anderen Studiengangs ersetzt werden, wenn.
    • Erstens das bereits erbrachte Modul mindestens die gleiche Anzahl an Credits (ECTS) aufweist, wie das zu ersetzende Wahlmodul des Master-Studiengangs im Fachbereich EI und
    • Zweitens das bereits erbrachte Modul nach Einschätzung der/des Prüfungsausschussvorsitzenden  fachlich zum  Master-Studiengang im Fachbereich EI passt.
  • Informationen über die angebotenen Lab Courses (6 LP) für Master-Studenten/-innen des Studiengangs Electrical Engineering finden Sie auf den Instituts-Web-Seiten und im C@MPUS-System.
  • Die Anmeldung zu den Lab Courses erfolgt über das C@MPUS-System.
  • Wahlmodule können dem Wahlmodulkatalog entnommen werden, siehe C@MPUS. Insgesamt sind Wahlmodule im Umfang von 30 LP zu absolvieren.
  • Achtung: Aufgrund der Beschränkung der Gesamtzahl an Prüfungen im Studiengang dürfen in der Regel höchstens zwei Wahlmodule mit 3 LP absolviert werden müssen. Die restlichen Wahlmodule müssen dann solche mit mindestens 6 LP sein.
  • Im Rahmen der Wahlmodule können auch bis zu zwei Module (max. 12 LP) aus dem Schwerpunktstudium (4. bis 6. Semester) des Bachelor-Studiengangs Elektro- und Informationstechnik gewählt werden. Die wählbaren Bachelor-Module sind einem Katalog zu entnehmen, siehe C@MPUS. Inhaltlich ähnliche Module, die bereits im Bachelor-Studium belegt wurden, dürfen nicht nochmals im Master-Studium belegt werden.
  • Als Wahlmodule können auch Wahlpflichtmodule (aus dem Bereich Spezialisierungsmodule) des Master-Studiengangs Electrical Engineering gewählt werden. Dies gilt auch für Wahlpflichtmodule der nicht gewählten Schwerpunkte. (Liste siehe C@MPUS).
  • Andere Module können nur in Ausnahmefällen als Wahlmodule belegt werden; dies bedarf der Genehmigung (Antrag) durch den Prüfungsausschussvorsitzenden.
  • Wahlpflichtmodule können dem Wahlpflichtmodulkatalog entnommen werden, siehe C@MPUS. Insgesamt sind sechs Wahlpflichtmodule im Umfang von je 6 LP zu absolvieren.
  • Zu jedem der sechs Studienschwerpunkte des Master-Studiengangs Electrical Enineering gehört ein Wahlpflichtmodulkatalog mit sieben bis zehn schwerpunktspezifischen Modulen. Mit der ersten Anmeldung zur Prüfung eines Wahlpflichtmoduls muss die Wahl des Studienschwerpunkts verbindlich festgelegt werden. Insgesamt müssen sechs Wahlpflichtmodule aus dem Wahlpflichtmodulkatalog des gewählten Studienschwerpunkts absolviert werden.
  • Weitere Wahlpflichtfächer können im Rahmen der Wahlmodule gewählt werden.
  • Die Studienschwerpunkte sind:

    •  
    • Smart Information Processing
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Yang)
      • Advanced mathematics for signal and information processing
      • Information theory
      • Detection and pattern recognition
      • Statistical and adaptive signal processing
      • Communications III
      • Optical signal processing
      • Communication networks architecture and design
      • Sensor principles and integrated interface circuits
      • Communications II
      • Deep learning

    • Communication Systems
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Kirstädter)
      • Communicatons II
      • Communications III
      • Statistical and adaptive signal processing
      • Advanced mathematics for signal and information processing
      • Communication networks architecture and design
      • Performance modelling and simulation
      • Radio frequency technology
      • Physical design of integrated circuits

    • Electromagnetic Applications
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Hesselbarth)
      • Microwave analog frontend design
      • RF CMOS
      • Radio frequency technology
      • Microwave engineering
      • Physical design of integrated circuits
      • Communications II
      • Optoelectronic devices and circuits II
      • Advanced mathematics for signal and information processing
      • Detection and pattern recognition
      • Communicatons III

    • Smart Sensors
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Anders)
      • Sensor principles and integrated interface circuits
      • Anvanced mathematics for signal information processing
      • Intelligent sensors and actors
      • Radio frequency technology
      • Detection and pattern recognition
      • Industrial automation systems
      • Circuit design in nanometer scaled CMOS

    • Nano and Opto Electronics
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Schulze)
      • Advanced CMOS devices and technology
      • Optical signal processing
      • Physical design of integrated circuits
      • Radio frequency technology
      • Photovoltaics III
      • Quantum electronics - tunneling and quantum well devices
      • Thin film technology
      • Microwave analog frontend design
      • Engineering materials

    • Power-Electronic Systems and Technologies
      (Schwerpunktsverantwortlicher: Prof. Kallfass)
      • Power electronics II
      • Robust power semiconductor systems
      • Engineering materials
      • Applied numerical field computations
      • Semiconductor engineering - semiconductor power devices
      • Semiconductor engineering - nano-CMOS era
      • Wide bandgap semiconductor based power electronics

Die Forschungsarbeit ist in §23 der Prüfungsordnung des Master-Studienganges geregelt. Hinweise für Studierende und Institute des Fachbereiches Elektrotechnik und Informationstechnik sind in einem Merkblatt I zusammengefasst. Hinweise für Industriepartner, bei denen die Forschungsarbeit durchgeführt werden kann, sind in einem weiteren Merkblatt II zusammengefasst.

Die Prüfungsordnung für den Master-Studiengang EENG sieht in §24, Abs. (4)) vor:

"Die Masterarbeit muss am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Stuttgart angefertigt werden. Ausnahmen hiervon kann der Prüfungsausschuss genehmigen."

Ein Ausnahmeantrag kann an den Prüfungsausschussvorsitzenden gestellt werden. Ausnahmen werden in der Regel nur genehmigt, wenn der Student die Umstände, die zur Ausnahme führen, nicht selbst zu vertreten hat. In der Praxis bedeutet das: Fast nie.

Falls ein Institut des Fachbereiches Elektrotechnik und Informationstechnik mit einer externen Institution oder einem externen Industrieunternehmen eine Forschungskooperation hat, dann sind auch Master-Arbeiten möglich, die im o.g. Rahmen bei der externen Institution oder dem externen Industrieunternehmen stattfinden.

Die wählbaren Module aus dem Bereich "Fachübergreifende Schlüsselqualifikation" (supplementary module key competences) finden Sie in C@mpus.

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