Computermuseum der Informatik

Projekt "ZUSE"

Projekte zum Themenfeld ZUSE-Rechner am Computermuseum der Universität Stuttgart

Mit verschiedenen Ansätzen nähert sich das Team des Computermuseums Konrad Zuse und seiner Rechnerarchitektur. 

Die Z11 ist der erste Computer, der in Deutschland in Serie gebaut und kommerziell eingesetzt wurde. Herausgekommen 1955, waren Mitte 1960 38 Stück ausgeliefert worden. Die beiden Teile des Panels sind im Moment in einem Hilfsgestell übereinander montiert, bis eine kreative Lösung für die Anordnung in der Originalposition gefunden wird. 

Anlässlich des 110. Geburtstags von Konrad Zuse am 22.06.2020 hat die Fakultät Mathematik und Physik in Zusammenarbeit mit dem Computermuseum der Universität Stuttgart ein Video im Rahmen der Vortragsreihe "Mathematik und Physik zwischen Schule und Hochschule" veröffentlicht. Die Aufnahmen dazu haben am 29.05.2020 stattgefunden.

Unter dem Titel "Die Wurzel des Computers" stellt Klemens Krause vom Computermuseum Stuttgart verschiedene Algorithmen zur Berechnung von Wurzeln vor, die er dann auf unterschiedlichen mechanischen und elektronischen Rechenmaschinen aus seinem Fundus vorführt.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Geschichte des Computers und das Wechselspiel zwischen Algorithmen und technischen Implementierungsmöglichkeiten. Konrad Zuse war nicht nur der Konstrukteur der ersten frei programmierbaren (mechanischen und digitalen) Rechenmaschinen, auch wesentliche Aspekte binärer Gleitkomma-Arithmetik und deren Implementierung in digitalen Rechenanlagen sind auf ihn zurückzuführen. 

 

Video auf YouTube

Das Team des Computermuseums untersucht eine Z22-Magnettrommel.

 

Fotos und Beschreibungen

Im Jahr 1986 begann Konrad Zuse aus dem Gedächtnis mit der Rekonstruktion der Z1, vielleicht um der Welt zu beweisen, dass diese Maschine damals gebaut werden und auch funktioniert haben konnte. Die rekonstruierte Maschine ist im Deutschen Technikmuseum ausgestellt. Für ein besseres Verständnis der mechanischen Schaltgliedtechnik habt Klemens Krause aus Aluminiumstreifen und Distanzhülsen ein kaskadierbares Rechenwerk gebaut, an dem man die Funktion der Halbaddierer und des einschrittigen Übertrages nach Konrad Zuse nachvollziehen und ausprobieren kann. 

 

Video

Prof. Wolfgang Wendland und Apl. Prof. Jens Wirth - beide Fachbereich Mathematik

In einem unterhaltsamen Gespräch mit Apl. Prof. Jens Wirth beleuchtet Prof. Wendland (Fachbereich Mathematik der Universität Stuttgart) die verschiedenen Stationen auf seinem Weg zur Mathematik und die Herausforderungen und Neuerungen in dieser Zeit wie die Einführung der Numerk-Vorlesungen und die Arbeit an der Z22 und Z23 von Konrad Zuse. 

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Prof. Wendland ím Gespräch mit Klemens Krause vom Computermuseum der Universität Stuttgart

Wendland-4

Video auf der Homepage des Fachbereichs Mathematik

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