Die Firma Tektronix, gestartet als Hersteller von Oszilloskopen stellte ab den frühen 1970er Jahren auch Bildschirmsichtgeräte her, die eine zur damaligen Zeit sonst nicht bezahlbare Grafikauflösung ermöglichten. Mit diesem Terminal wurde im CAD-Bereich gearbeitet.
Das Terminal arbeitet mit einer Speicherbildröhre, und hat eine graphische Auflösung von 4096 * 3078 Bildpunkten.Das Verfahren der Bildspeicherung beruht nicht auf einem Bildwiederholspeicher, sondern ist ähnlich wie bei einem EPROM: Auf einem sehr gut isolierten Träger werden Ladungen gespeichert. Die Bildwiederholrate ist daher 0 Hz. Eine Folge dieses Verfahrens ist, daß ein einmal beschriebener Teil des Schirms nicht mehr gelöscht werden kann. Der Bildschirm ist nur komplett löschbar. Wer das Wort 'Flash-EPROM' einmal wörtlich nehmen will, kann sich ansehen wie der Schirm mit einem hellen Flash gelöscht wird. Eine zweite Folge des Speicherschirmes ist, daß mehrere Zeichen wie bei einem Drucker übereinander dargestellt werden können, was sich sehr gut zur Darstellung von ASCII-Art eignet.
| Hersteller: Tektronix Inc. |
| Typ: 4015 |
| Baujahr: 1975 |
| Technik: TTL, Speicherbildröhre |
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- Tektronix 4015 und Computerkunst
Klemens Krause zeigt am Tekronix Terminal, die in den 1960er Jahren in die breitere Öffentlichkeit getretene Computerkunst.. Am früheren Institut für Informatik waren Frieder Nake und Georg Nees aktiv - Mondlande-Spiele
Zu sehen ist auch das Mondlandespiel auf dem Tektronix-Terminal - Computerspiele
Das Team des Computermuseums präsentiert einige frühzeitliche Computerspiele, viele davon, bevor der Begriff "Computer" populär wurde.